Sonntag, 8. August 2010

Wachen und beten - wer macht mit?



Ich brauche mindestens fünf Christen, die mit mir HEUTE eine Nachtwache halten.

Anlässlich der vielen Katastrophen - seien es Naturkatastrophen (Überschwemmungen in Pakistan, Indien, Polen, Tschechien und Deutschland; Feuer in Russland, Erdrutsch in Nordchina), oder von Menschen verursachte Katastrophen (Mord an Christen in Afghanistan) - es brodelt zur Zeit an allen Ecken und Enden unseres Planeten und die Menschen brauchen Gott. Sie brauchen den Heiligen Geist und den Erlöser, dessen Heiligstes Herz wir mit unseren Gebeten "bestürmen" wollen.

Deswegen rufe ich jetzt spontan zum "organisierten Gebet" am heutigen Sonntag, den 07.08.2010 ab 00:00 Uhr auf!

Dazu brauche ich - wie gesagt - wenigstens fünf Christen, die mit mir eine Nachtwache halten möchten.
Von 00:00 Uhr in der Nacht, bis 06:00 Uhr am Morgen möchte ich eine Gebetskette auf die Beine stellen, in der durchgehend 6 Stunden lang gebetet wird. Es ist also wichtig, dass sich jeder eine Stunde in der Nacht zuteilen lässt, um in dieser Stunde durchgehend zu beten.

Mindestens fünf Beter brauche ich, ihr könnt euch eure Stunde, in der ihr beten wollt, aussuchen - ich übernehme dann die Stunde, die übrig bleibt, oder die am wenigsten mit Betern besetzt ist. Ich werde hier die Besetzung der Stunden aufschreiben und bis heute Abend um 22:00 Uhr aktualisieren. Bis 22:00 Uhr ist quasi Einsendeschluss.

Es können sich dann auch noch Leute anschließen, die es bis 22:00 Uhr nicht schaffen, sich bei mir zu melden. Wichtig ist nur, dass sich vorher schon fünf Mitbeter zur Verfügung stellen, damit wir die Stunden voll besetzen können. Es ist natürlich auch möglich, die ganze Nacht durchzuwachen - je nachdem was man sich zumuten möchte und kann.

Allen Mitbetern sage ich ein herzliches Vergelts Gott!

Hier aktualisiere ich dann die zahlenmäßige Besetzung der Stunden:

00:00 - 01:00 Uhr - 1 Beter, Elsa
01:00 - 02:00 Uhr - 1 Beter, Monika Metternich
02:00 - 03:00 Uhr - 1 Beter, Astrid
03:00 - 04:00 Uhr - 1 Beter, Yon
04:00 - 05:00 Uhr - 1 Beter, Sr. Mirjam
05:00 - 06:00 Uhr - 2 Beter, Ich; polyglotta
Ohne Zeitangabe - Pfarrer Jolie


Über ein paar Gebetsvorschläge werde ich mir noch Gedanken machen und sie dann hier veröffentlichen. Ich denke aber, dass für katholische Christen auf jeden Fall der Rosenkranz oder das Stundengebet eine gute Möglichkeit wäre. Für generell alle Konfessionen - ob römisch katholisch, russisch orthodox oder protestantisch - wäre auch das immerwährende Jesusgebet gut.

Gebetsvorschläge:

  • Das Immerwährende Jesusgebet (Herzensgebet) an einer geschlossenen Gebetsschnur mit 33 bis 500 Knoten/Perlen (Rosenkranz) ganz mit dem Herzen gebetet: Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich unser.
  • Lobpreis Lieder - etwa aus dem Gotteslob oder sonstigen Sammlungen geistiger Lieder
  • Freie Gebete, Lob- und Dankgebete
  • Fürbittgebete usw.

Für alle unterdrückten und verfolgten Christen




Dreifaltiger Gott, in deiner Liebe sind wir alle geborgen.
Du willst, dass wir in Ewigkeit mit Dir in Freude leben.
Unser irdischer Weg geht durch manche Prüfung und
manches Leid. Besonders wissen wir uns mit unseren
Glaubensgeschwistern verbunden, die wegen ihres
Glaubens verfolgt und bedrängt werden. Du hast es
vorhergesagt: “Wenn sie mich verfolgt haben, werden
sie auch euch verfolgen.”

Herr Jesus Christus, auf die Fürsprache Mariens,
der Mutter der Märtyrer, bitten wir dich für alle
unterdrückten Christen. Stärke ihre Liebe zu Dir
und zu ihren Feinden. Schenke ihnen Kraft und Mut.
Lass sie deine Geborgenheit spüren und befreie sie
nach deinem Ratschluss von ihren Leiden. Herr Jesus
Christus, wir bitten dich auch für die Unterdrücker
und für alle, die am Leid anderer schuldig geworden
sind. Schenke ihnen Reue und Umkehr.

In der Gemeinschaft der Heiligen Kirche Gottes ist kein
Leid und kein Gebet verloren. Schenke uns, die wir in
Freiheit leben, Dankbarkeit für die Leidensbereitschaft
unserer Glaubensgeschwister. Hilf uns, dass wir in unseren
Gebeten nicht müde werden. Stärke auch unseren Mut,
dem Zeitgeist zu widerstehen und Zeugnis für dich und
deine Heilige Kirche zu geben. Jesus, wir vertrauen auf dich!
Amen.

Freitag, 6. August 2010

Priester im Umbruch der Zeit

Vortrag des Hochw. Herrn Professors Josef Ratzingers:

Priester im Umbruch der Zeit, München 1969
http://www.gloria.tv/?media=81974






"Ein Priester muss sein, ganz groß und ganz klein
vornehmen Sinns wie aus Königsgeschlecht,
einfach und schlicht wie ein Bauernknecht
ein Held, der sich selbst bezwungen,
ein Mensch, der mit Gott gerungen
ein Quell von heiligem Leben
ein Sünder, dem Gott vergeben."

Ein Pfarrer vom alten Schlag

ist am Dienstag nach schwerer Krankheit verstorben.

Er war der Pfarrer einer Gemeinde, in der Verwandte von mir wohnen. Einer Gemeinde, in der das katholische Leben noch für wertvoller erachtet wird, als es vielerorts nun üblich ist. Einer Gemeinde, in der die Leute jetzt sagen: "solche Pfarrer gibt es heute nicht mehr." Welche Pfarrer? Na eben die Pfarrer vom alten Schlag, vom wirklich alten Schlag. Pfarrer, die nicht in 1968 stehen geblieben sind. Pfarrer, die sich trauten, in beide Formen des Römischen Ritus zu zelebrieren und die ihre Anbetungen noch selber abgehalten haben. So wie eben unser guter Pfarrer Erhard Maria Melcher, um den es hier geht. Geboren wurde er 1930 in Barzdorf (im heutigen Tschechien), woraus er nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen Eltern und Brüdern vertrieben worden ist. Seine theologischen Studien absolvierte er in Königstein/Taunus. Am 13. März 1960 empfing er durch Erzbischof Josef Schneider in Bamberg die Priesterweihe. 1966 wurde er zum Pfarrer der besagten Gemeinde ernannt und führte dort und als Aushilfe im großen Umkreis des Dorfes als treuer Hirte seine Schäfchen. Eigentlich ist er kaum weg zu denken. In St. Michael in Bamberg hat er jeden zweiten Sonntag die Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus gefeiert und in Oberhaid hielt er regelmäßig die Anbetungen. Morgen wird um 10.30 Uhr das Requiem gefeiert und anschließend wird man ihn den Verstorbenen beisetzen.

O Herr, schenke ihm die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihm.
Herr, lass ihn ruhen in Frieden. Amen.

Requiescat In Pace.

Nun, ich kann die Pfarrmitglieder sehr gut verstehen. Sie verlieren hier wirklich einen ausgezeichneten und sehr verdienten Hirten, der auch ein großer Wohltäter für Kirche und Welt war. Der zwar vom alten Schlag, aber vom guten alten Schlag war. Daher bete ich für meine Verwandten und allen Pfarreiangehörigen ganz fest um einen neuen Priester, der sie ebenso gut auf ihren Weg zu Gott begleitet und leitet, wie Pfarrer Melcher dies zu tun vermochte. Möglicherweise kommen bald die jungen Priester vom "alten Schlag" in die Pfarreien, denn die soll es ja jetzt wieder vermehrt geben. Dabei ist der alte Schlag nichts anderes, als die pastorale Tradition in der Katholischen Kirche und diese ist eben nicht der Zeit unterworfen. Brauchen wir denn heute keinen Pfarrer, der wie ein Vater für uns ist? Braucht unsere Seele keinen Beichtvater; keine Vergebung; keine Hilfe? Oh doch, mehr vielleicht, als manchen Menschen bewusst ist.

Also ist mir das ein Anliegen und vielleicht möchten mich einige Leser mit einem einzigen Rosenkranz-Gesätz oder einem Vater Unser begleiten. Nur für heute oder morgen. Vergelts Gott.

Mittwoch, 4. August 2010

merk-würdig



Geht und beichtet bei der allerseligsten Jungfrau oder bei einem Engel.
Werden sie euch lossprechen?
Werden sie euch den Leib und das Blut Unseres Herrn geben?

Nein, die allerseligste Jungfrau kann ihren göttlichen Sohn
nicht in die Hostie herabsteigen lassen.

Stünden euch auch zweihundert Engel zu Diensten,
sie könnten euch nicht lossprechen.

Ein Priester, so einfach es auch klingen mag, kann es tun.
Er kann euch sagen: Geh hin in Frieden, ich vergebe dir.

(Hl. Pfarrer von Ars)


Dienstag, 3. August 2010

Barockputten aus Fleisch und Blut

Und das sind sie wirklich! Meine Zwillings-Nichten sind sogar noch viel putziger und barockiger als die Putten in der Vierzehnheiligen-Basilika *find*. Na, zumindest Marie könnte dem einen oder anderen Putti gewaltige Pausbacken-Konkurrenz machen:


hmmmm


hmmmm


hmmm?


Eine richtige Frohnatur!


Gottes schönste Wunder